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Betonwände oder Bodenplatte gerissen

Ursachen:
Schwindrisse, Keine rissüberbrückende Bewährung, statische Spannungen z.B.. an Fenster und Rohrdurchführungen oder Spannungen durch gerissene Bodenplatte, mangelnde Bewährung, statische Ausführung hält der Beanspruchung nicht stand.

Abhilfe:
Wenn der Beton reißt, hält er den Beanspruchungen nicht stand. Der Beton muss verpresst werden. Der Riss kann kraftschlüssig oder elastisch geschlossen werden. Meistens braucht er nicht von außen abgedichtet werden. Die Materialauswahl lässt das Arbeiten auch bei anstehendem Wasser zu.


Am Übergang Bodenplatte zur Wand wird es feucht oder flächige Durchfeuchtung

Ursachen:

Fehlendes oder umgelegtes Dichtungsband, Kiesnester oder Ortsbeton.

Abhilfe:
Ob eine Verpressung erforderlich ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Auf jeden Fall muss ein Streifen Estrich entfernt werden und der Wandbeton muss im unteren Bereich freigelegt werden. Nach einigen Vorarbeiten wird der Beton am Boden über die Wand mehrfach abgedichtet. Kiesnester werden ausgeräumt und Abdichtungstechnisch aufgearbeitet. Sie können auch verpresst werden. Eine flächige Überarbeitung ist fast immer erforderlich. Bei Ortsbeton ist ein Sanierputz-Aufbau meist wegen der hohen Salzbelastung erforderlich.

Gemauerte Wände können von innen oder außen abgedichtet werden.

Eine Innenabdichtung ist oft die einzige oder wirtschaftlichste Möglichkeit trockene Räume zu erhalten. Generell lässt sich eine Abdichtung auf fast allen Wänden aufbringen.
Die Materialauswahl und der Aufwand muss jedoch am Objekt entschieden werden. Auch ist entscheidend welchen Nutzen der Bauherr verlangt. Generell ist alles möglich.
Aus einem feuchten Kellerraum kann ein Wohnraum werden.

Gerissener Beton muss verpresst werden.
Je nach Aufgabe und Lastfall muss das Verpressmaterial gewählt werden. Wenn keine Instandsetzung erfolgt, wird der Beton durch rostende Bewährung und Feuchtigkeit mürbe.

Hintervergelung oder Schleierinjektion

Dabei wird eine Abdichtung von innen nach außen gebracht. Innen werden Bohrungen ins Erdreich gesetzt, anschließend wird das Erdreich verpresst. Die einzelnen Verpresspunkte müssen sich miteinander verbinden. Das Material bildet sich wie Pfannkuchen zwischen Wand und Erdreich. Diese Art der Abdichtung verlangt genaue Kenntnisse über die Beschaffenheit des angefüllten Bodens. Falls Hohlräume vorhanden sind, hat das Material nicht das Bestreben, sich zwischen Wand und Erdreich zu verteilen. Da hier mit Kunststoffen verpresst wird und der Verbrauch enorm ist, findet diese Maßnahme meist an Teilflächen eine Anwendung, zumal es keine ausreichende Kontrollmöglichkeit gibt und von einer Nachverpressung ausgegangen werden muss.

Undichte Betonsohlen

haben Risse oder Kiesnester oder sind von der statischen Seite nicht richtig ausgelegt. Eine Instandsetzung ist entweder durch eine Verpressung oder eine flächige  Überarbeitung zu lösen. Innenwände müssen besonders berücksichtigt werden.

Außenabdichtung

ist wenn möglich, die sicherste Abdichtung, Oft ist sie aus baulichen oder wirtschaftlichen Überlegungen nicht durchführbar. Teilunterkellerung, Anbau, Terrassen, wertvolle Außenanlage oder keinen Zugang.

Als Materialien eignen sich zweilagige Dickbeschichtungen, elastische Schlämmen oder Betonit-Bahnen. Der Vorteil ist eindeutig, trockene Wände, bessere Wärmedämmung.
Eine Außenabdichtung ist nur dann dicht, wenn entsprechende Vorarbeiten genau eingehalten werden.Als Schwachpunkte gelten alle Kanten, Ecken und Rohrdurchführungen. Auch ist ein angemessener Anwurfschutz unumgänglich. Oft wird der Grundierung nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet.

Innen ist meistens auch eine Instandsetzung erforderlich. Durch die anhaltende Feuchtigkeit sind Salze im Mauerwerk. Übliche Putze werden dann mürbe und zerfallen. Ein Sanierputz  oder Klimaplatten sind meist die einzige Lösung.

Verpressung

Betonriß verpressen:
Elastisch verpressen, sollte immer dann durchgeführt werden, wenn statische Überlegungen nicht im Vordergrund stehen.
Je nach Anforderung, wie trocken oder nass, Hohlräume oder Kiesnester muss das Injektionsmaterial gewählt werden.

Mauerwerk verpressen:
Mauern werden meistens mineralisch verpresst, dabei geht es um eine Gefügeverfestigung.

Rohrdurchführung verpressen:
Rohrdurchführungen lassen sich mit PU-Materialien verpressen.